Burgen, Schlösser und Kirchen im Domleschg

 

Nieder-Juvalta und Hoch-Juvalta, Familiensitz der Juvaltas (seit dem 12. Jhrd.). Die Gebäude flankierten früher die Strasse und kontrollierten den Vogelsang - Domleschg Verkehr. Die Überreste der verbliebenen Viertel stehen immer noch auf den Hügeln.

Ortenstein, gegründet durch den Freiherren von Vaz im 13. Jahrhundert, wurde nach 1436 durch die Werdenberg-Sargans in Besitz genommen. In 1451 durch Feuer zerstört aber direkt wieder aufgebaut. Heute ist es eine der schönsten Residenzen in Graubünden. Heutiger Eigentümer ist Herr von Tacharner.

Alt Sins. Erbaut im 12. Jahrhundert durch die Vazerner. In Ruinen seit dem 16. Jahrhundert.

Neu-Sins, am Lake Canova. Ebenso durch die Vazerner erbaut, jedoch im frühen 13. Jahrhundert. Sehenswert ist der Rundturm mit Zisterne.

Rietberg. Familiensitz der Rietbergs seit dem 12. Jahrhundert. Die Familie ist 1349 ausgestorben. Im Jahre 1617 wurde die Burg zwischen Hercules von SaIies und Pompejus von Planta aufgeteilt, Pompejus wurde später im Jahre 1621 durch Jürg Jenatsch im Bezirk ermordet. Die heutigen Eigentümer, die Planta Familie residiert heute noch.

Baldenstein. Gegründet im 12. Jahrhundert als der Sitz einer weniger noblen Familie. Im Jahre 1617 durch die Rosenroll von Thusis in Besitz genommen und dann im Jahre 1782 durch Conrad von Baldenstein. Die Baldenstein Familie residiert heute noch.

Campi. Gegründet im 12. Jahrhundert durch die Campelles. In Ruinen seit dem Jahre 1740. Sitz der Campelles.

Ehrenfels. Im Eigentum der Ehrenfels bis ins 13. Jahrhundert, danach ging es in den Besitz der Schauensteins über. Ruine seit dem Jahre 1742. Übernommen durch die Swiss Ancient Castles Society im Jahre 1934 und seither als Jugendherberge genutzt. Seit dieser Zeit hat die Qualität der Unterkunft stetig zugenommen und der Komplex wurde der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Das Gebäude wird sehr oft als Ferienlager genutzt.

Castell Fürstenau

Hohenrätien. Ausgrabungen zeigen, dass dies einmal eine befestigte Wehranlage gewesen sein muss. Später dann, als Hoch-Rialt, war es eine feudale Unterkunft der Rialt Familie deren Sitz wahrscheinlich auf Nieder-Rialt in der Nähe von Cazis war. Der Legende nach ritt der letzte der Rialts auf dem Pferderücken über die Klippen hinab in den Rhein in den Tod. Ruine seit dem Jahre 1450. Der jetzige Name der Burg geht zurück in das 15. Jahrhundert. Die Kirche von St. Johann, die Überreste welche östlich der Burg zu finden sind waren früher einmal ein Hauptarbeitsplatz für die Bürger im Tal.

Ober-Tagstein. Gegründet durch Masein-Tagstein. Ruine seit dem Mittelalter.

Unter-Tagstein. Erbaut im 14. Jahrhundert als Sitz der Masein-Tagstein Familie. Kam anschliessend in den Besitz des Abtes von Cazis und wurde im Jahre 1706 by Johann Gaud von Capol umgebaut. Durch ein schweres Feuer im Jahre 1899 beschädigt, jedoch direkt wieder aufgebaut. Heute im Eigentum eines S.A. Pensionärs Herrn C. Kruit.

Heinzenberg. Eine Festung der Heinzenbergs, Ruine seit dem frühen 16. Jahrhundert.

Rhäzüns. Die ersten Eintragungen der Rhäzüns Familie gehen zurück bis in das Jahr 1139. Als die Linie der Rhäzün im 15. Jahrhundert ausgestorben war, wechselten die Eigentümer der Burg regelmässig. Im Jahre 1814 wurde die Burg durch den Wiener Kongress an die Verantwortlichen der grauen Bünde abgegeben. Später dann, wurde es von den Plantas übernommen. Heute befindet sich die Burg im Besitz der Emser-Werke AG.

SchIössli in Thusis. Erbaut durch Silvester von Rosenroll im Jahre 1670. Die verbundenen Zweige der Familie Rosenroll-Salis können an der renovierten südlichen Aussenwand besichtigt werden.. Heutiger Eigentümer ist Dr. Veragut.

Die Felsengravuren von Carschenna wurden erst kürzlich entdeckt. Dies in sich geschlungenen <Kreise> geben immer noch ein Geheimnis auf. Die Herkunft ist immer noch ungeklärt, wurden jedoch ca. 1500 vor Christus angebracht.

 

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